
Feine Vanille genießen

Hallo! Ich bin Vani. Ja, genau wie die Pflanze, die mein Leben bestimmt. Ich bin 14 Jahre alt und lebe in der SAVA-Region im Nordosten von Madagaskar. Wenn du morgens dein Müsli isst oder ein Eis schleckst und diesen süßen, warmen Duft in der Nase hast, dann ist die Chance ziemlich groß, dass ein Stück meiner Heimat darin steckt.
Hier ist alles grün, feucht und riecht – zumindest während der Erntezeit – so intensiv nach Vanille, dass man es fast schmecken kann. Aber Bio-Vanille zu züchten, ist kein Spaziergang. Es ist eher wie eine sehr lange, sehr langsame Liebesgeschichte.
Der Kuss am Morgen: „Le Mariage“
Wusstest du, dass jede einzelne Vanilleschote, die wir exportieren, von Hand „verheiratet“ wurde? Die Vanille-Orchidee ist nämlich ziemlich eigenwillig. Sie blüht nur für ein paar Stunden an einem einzigen Tag im Jahr. Wenn wir diesen Moment verpassen, gibt es keine Schote.
Da es hier keine Bienen gibt, die das für uns erledigen, machen wir das selbst. Mein Vater hat mir beigebracht, wie man mit einem kleinen Bambussplitter die Membran der Blüte anhebt und den Pollen vorsichtig andrückt. Wir nennen das „Le Mariage“ – die Hochzeit. Man braucht Fingerspitzengefühl; wenn man zu fest drückt, verletzt man die Blüte.
Warum „Bio“ bei uns Ehrensache ist
Bei uns im Dorf arbeiten wir rein ökologisch. Das bedeutet für mich vor allem eines: Respekt vor dem Boden. * Kein Gift: Wir benutzen keine chemischen Dünger oder Pestizide. Die Orchideen wachsen an Stützbäumen wie dem Kakao oder Kaffee, in einem richtigen Dschungel-Mix (Agroforst).
- Biodiversität: Zwischen den Lianen flitzen Geckos herum und Vögel nisten in den Schattenbäumen. Wenn wir Chemie nutzen würden, wäre dieses Gleichgewicht kaputt.
- Kompost: Wir nutzen die Reste der Pflanzen, um den Boden feucht und nährstoffreich zu halten.
Echte Bio-Vanille schmeckt deshalb so komplex, weil die Pflanze Zeit hat, im Schatten der großen Bäume in ihrem eigenen Tempo zu wachsen.
Geduld ist eine Tugend (und ziemlich anstrengend)
Wenn die Schoten nach neun Monaten endlich grün und reif sind, beginnt die eigentliche Magie – und die meiste Arbeit. Eine grüne Vanilleschote duftet nämlich nach gar nichts! Erst durch das Curing (das Heilen oder Veredeln) entsteht das Aroma.
- Das heiße Bad: Die Schoten werden kurz in heißes Wasser getaucht, um den Reifeprozess zu stoppen.
- Das Schwitzen: Wir wickeln sie in Wolldecken und legen sie in Holzkisten. Dort „schwitzen“ sie und färben sich langsam braun.
- Das Sonnenbad: Wochenlang tragen wir die Schoten tagsüber auf großen Matten in die Sonne und nachts wieder rein. Wenn es plötzlich regnet, rennen alle im Dorf los, um die Ernte zu retten. Wir sind dann wie eine riesige Ameisenarmee!
Mein Traum
Manchmal ist es hart. Wenn die Preise auf dem Weltmarkt schwanken oder Zyklone unsere Plantagen zerstören, haben wir Angst um unsere Zukunft. Aber wenn ich sehe, wie die schwarzen, glänzenden Schoten am Ende sortiert werden – ölig, biegsam und voller kleiner schwarzer Pünktchen – dann bin ich stolz.
Bio-Vanille aus Madagaskar ist für mich nicht nur ein Gewürz. Es ist unsere Art, den Wald zu schützen und gleichzeitig die Welt ein bisschen süßer zu machen. Wenn du das nächste Mal eine Schote aufschneidest, denk an mich und meine kleinen Bambussplitter.
Bis bald, Vani
Vani
Unsere Heldin
Qualität
Aus sehr guten Gründen bieten wir unsere Vanille in Bio-Qualität an
Zuverlässigkeit
Wir haben zuverlässige Partner in Madagaskar. Unsere Geschäftsbeziehungen sind stabil und nachhaltig. Bei uns bekommen Sie, was Sie bestellt haben, und das auch in Zukunft.
Einfach bestellen
Wir wollen das Risiko meiden, von Abmahnanwälten als Geldquelle genutzt zu werden. Darum betreiben wir keinen webshop. Stattdessen zeigen wir in unserer Galerie Fotos unserer Vanille von Einzelstangen über Paare bis hin zu 100 Gramm schweren Paketen. Sie brauchen bloß das passende Galeriefoto anklicken und dann öffnet sich eine Anfrage-Dialogbox.

Vani
Das Bild von Vani kommt bald
eine Marke schaffen
Vani verleiht Hirn!


POC!
Proof of concept. Wir wollen nicht überstürzt loslegen und damit viele und teure Fehler machen. Wir wollen vorher gründlich prüfen, dass unser Weg funktioniert. Gelingt das, dann geht es so weiter

“What is the point of being alive if you don’t at least try to do something remarkable?”
JANET MORRIS

“What is the point of being alive if you don’t at least try to do something remarkable?”
WILLIE BROWN

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